Schichtarbeit

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  • Hallo,
    Ich wurde gern mal wissen ob hier welche gut mit der Schichtarbeit zurecht kommen trotz ihrer Erkrankung oder ob ihr auf Grund dessen vielleicht sogar den Job gewechselt habt. Grund für die Frage ist das mir zwar meine Ausbildung sehr viel Spaß bereitet, aber der Schichtdienst mich ganz schön mitnimmt und ich jetzt am Überlegenheit von ob ich wegen den Schichten die Ausbildung Wechsel, weil auch wenn es mir später wieder besser geht die Schichtarbeit sich dich sehr auf die soziale Kontakte auswirkt.
    LG misslol

  • Hallo misslol,


    ich habe vor meiner jetzigen Arbeitsunfähigkeit (nicht auf Dauer) Jahre als Verkäuferin im Schichtdienst gearbeitet. Als ich dieses Jahr in der Reha war wurde festgestellt dass auf Grund meiner Erkrankung meinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann. Ich werde in meinen alten Job nicht mehr arbeiten. Auch bin ich eingeschränkt arbeitsfähig dass heißt kein Schichtdienst, wenig Puplikumsverkehr usw. Ich weiß nicht wo mich mein Weg hinführt, dass soll später noch geteset werden.
    Mir hat mein JobSpaß gemacht aber ich für mich weiß dass ich diesen einfach nicht mehr machen kann (auch auf Grund der Schichttarbeit, aber nicht nur)


    Überlege dir gut was du machen möchtest, wenn der Schichtdienst dir so zusetzt wäre vielleicht ein Ausbildungswechsel gut.
    Vielleicht kannst du auch fragen ob man dies ändern könnte!? Einfach ma mit deinen Ausbilder/Ausbilderin reden

  • Hallo schwarzes Loch ,
    Zur Zeit bin ich in der Ausbildung zur Pflegerin, bis jetzt nur Früh und Spätdienst und in vier Monaten Kommt dann noch Nacht dazu. Das du im Verkauf gearbeitet hast find ich interessant, weil ich genau damit am Überlegenheit bin. Also jetzt nicht Lebensmittel, aber im Buchladen fände ich noch gut, weil der macht nicht ganz so früh auf und so spät zu. Im neuen Jahr werd ich mal zum Jobcenter gehen und mich da betraten lassen, vielleicht ist ja auch ne interessante Umschulung möglich. Ist halt blöd weil ich für die Ausbildung hergezogen bin und daher über keine soziale Kontakte oder so verfüge. Klar in der Schule scho , nur im Klinikum bin ich immer grad angekommen dann kommt schon die Schule wieder. Bin da nicht so wer der da gleich mit allen die Nummern täuscht sondern es lieber ruhig und gelassen angrh.
    LG und danke für deine Antwort
    Misslol

  • Ich habe meine Aubildung als Verkäuferin für ZZB (Zeitungen, Zeitschriften, Bücher) gemacht was hieß auch morgens früh um 5 anfangen.
    Mein letzer Job war in einer Bäckerei und der hat mich völlig überfordert und mich an meine Grenzen stoßen lassen.


    Dass ist eine gute Idee dich vom Jobcenter beraten zu lassen, vielleicht können sie dir weiter helfen, ich wünsche es dir.
    Ich drücke dir die Daumen dass du das findest was dir Spaß macht, wo du dich sicher fühlst und eine Arbeit die dich nicht komplett einnimmt und Freiräume lässt.


    Alles Liebe

  • Hallo Misslol ;)


    ich habe vor kurzem wo Probe gearbeitet, als Nachtwache in nem Wohnheim. Habe danach dann abgesagt (obwohl die Leute dort nett waren), denn es würde mir zu viel, mir ständig die Nächte um die Ohren zu schlagen ... Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, denke ich. In jüngeren Jahren war ich total gerne nachts aktiv, bin durch die Gegend gezogen (am Wochenende) oder habe von halb vier bis halb sieben morgens Zeitungen ausgetragen (in d. Woche) :whistling:


    Es muss auch nicht unbedingt was mit "psychischer Krankheit" zu tun haben. Bzw. es kann auch erleichternd sein, nachts zu arbeiten (z.B. als Nachtwache im Krankenhaus), weil man ja viel weniger mit Leuten zu tun hat als am Tage, nur ab und zu mal was nachsehen, ansonsten schläft hoffentlich alles :D


    Schönen Gruß

  • Hallo!


    Ich war nachts mal in der Gebäudereinigung tätig, ansonsten habe ich auch schon Schicht in Fabriken gearbeitet, und mir hat damals sehr zu schaffen gemacht. Vor allem die Nachtarbeit war heftig. Konnte tagsüber nicht schlafen und war nach ein paar Wochen ziemlich wackelig auf den Beinen.
    Ich bin auch sehr oft erkältet gewesen in der Zeit und hatte nur noch Kopfschmerzen.
    Man soll sich ja angeblich an alles gewöhnen können, aber da hat es dann irgendwo aufgehört. Jetzt arbeite ich wieder in meinem alten Job, Pflanzenproduktion und Verkauf, da habe ich feste Arbeitszeiten. Am besten kommt man aber in einer Bank oder bei einer Versicherung weg, in diversen Buchhaltungen etc.

  • Hey,
    Erste in mal Danke für Eure Antworten.


    @ eine Nachtwache im Krankenhaus hat ehrlich gesagt sehr viel zu tun. Es wäre auch was was ich in Erwägung später ziehen würde, nur hat es nichts mit Pflege mehr zu tun und es ist in meinem Bundesland abgeschafft vollständig. Das was ich so mit bekommen hab macht die Nachtwache halt komplett alles Organisatorische was anfällt sprich Medisstellen, Infusionen vorbereiten, Lager und Material Bestellung, Essenspläne ect. hoft sind die Kollegen der Nacht froh wenn Sie überhaupt alles schaffen bis zur Übergabe plus die drei Rundgänge.
    Aber du hast auch Recht das es nicht nur mit der seelischen Gesundheit zusammenhängen muss.
    Bei mir sind eben auch noch andere Faktoren die dazu kommen. Wärend der Zeit im Klinikum ist es sodass du kein festen Ansprechpartner hast. Klar es gibt die Leitung und auch extra Personsal (1P) wo für die Anleitund der Schüler da ist. Nur bedarf es da einmal so etwas wie ein Grundvertrauen und es wär auch gut wenn man mit den Leuten mal geplant ist, das man diese auch mal ansprechen könnte. Die Schule ist ca. dreizig Kilometer entfernt, also nicht so das man sonst mal eben wenn das ist dorthin gegen würde. Klar das ganze ist einfach ein Organisatorisches Problem des Betriebes, aber es wird hier in keinem der anderen Betrieben groß anders sein. Ich bin nunmal der Typ der wenn mich etwas bedrückt es anspricht wenn sich die Gelegenheit bietet und nicht der Typ der es dann raushaut und zudem mag ich keine Konfrontationen die Aufgrund meiner Person entstehen.
    Motlerweile hab ich mich auch jetzt schon dazu entschieden Bewerbungen für den Sommer zu verschicken, mich krank schreiben lassen erstmal noch und mich da erst festzulegen in ein paar Wochen entgültig.
    Was mir jetzt eben noch dazu eingefallen ist sind die Medikamente. Jetzt hab ich nur Bedarfsmed vom Hausarzt. Vor einem Jahr sah es noch anders aus und die Wahrscheinlichkeit ist neunmal groß bzw einfach da das es vielleicht auch nochmal zu fester Medikation kommen wird und die letzten haben mir etwa zehn std am Tag gegeben, den Rest des Tages war ich ausgenockt. Ich denke vielleicht ist es jetzt einfach an der Zeit zu akzeptieren das ich nicht ganz gesund bin und da mehr auf mich achten muss. Gut vielleicht werd ich ein Job machen Dir mir nicht soviel Freunde bereitet wie der Kontakt mit den Patienten. Doch daflr werd ich hoffentlich ein Privatleben führen womit ich es Ausgleichs und ich denke das ist vielleicht auch etwas.


    Sub Zero das es einem mit der Zeit zuviel auf Arbeit wird und man dann körperlich angeschlagen ist kenne ich auch nur zu gut.


    Lg misslol

  • Hallo


    Ich musste meine Ausbildung abbrechen.
    Das hat bei mir nicht hingehauen. Ich nehme Tabletten, die ich regelmäßig nehmen muss und die auch müde machen. Und wenn man nicht mal 8 Stunden um Schlafen hat funktioniert das nicht. Zumindest bei mir nicht. Möchte dich aber auch keineswegs entmutigen.


    Liebe Grüße

  • Hallo Sadness ,
    Keine Sorge du entmutigt mich nicht. Danke das du deine Erfahrung dazu geschrieben hast.
    Ich hab es eigentlich mehr zur Bestätigung eröffnet. Aldo tun mir die Antworten rger zeigen das es okay ist und mich ermutigt es eher auch wirklich zu meiner jetzigen Meinung zu stehen und nach etwas anderem mich umzusehen.
    Lg misslol

  • Hallöchen,


    ich habe bis voriges Jahr fast zwei Jahre Schicht gearbeitet. Gut, es hat auch Vorteile gehabt, aber die Nachteile haben überwogen. Einmal früh aufstehen, einmal spät, dafür irgendwann in der Nacht nachhaus kommen. Ich bin da schon ziemlich durcheinander gekommen.


    Ich bin froh, nun einen Job mit normaler Arbeitszeit gefunden zu haben, denn da stellt sich dann auch wieder ein geregelter Alltag ein, auch mit seinen Nachteilen. Nachteil z.b., daß man nicht am Vormittag gewisse Besorgungen machen kann und ähnliches, aber das läßt sich alles organisieren.


    liebe Grüße


    Streamliner

  • Ich selbst habe keine Erfahrungen damit, habe aber ein paar Bekannte, die Schichtdienst haben und mich daher ab und an mit ihnen darüber unterhalten.

    Viele davon waren natürlich in diesem typischen Drei-Schicht-System. Mal früh, mal spät, mal nacht. Andere, z.B. Einzelhändler hatten nur früh und Spätschicht, die eine z.B. von 6-14Uhr, die andere von 14-22Uhr.

    Bei fast allen hat das von Woche zu Woche gewechselt. Sie hatten dann immer hin das Wochenende um sich darauf vorzubereiten, gerade auch wenn es um den Schlafrhythmus geht.

    Einer hatte es jedoch min. einmal in der Woche, das von heute auf morgen die Schicht gewechselt hat. Meist war es so, das er zwei Tage Spätschicht hatte, dann einen Tag früh und den Tag darauf wieder spät. Das fand ich ziemlich dämlich und gemein.

    Er kam hat dann z.B. von 14-21Uhr gearbeitet, war demnach auch später aufgestanden, kam gegen 22Uhr nach Hause und konnte eigentlich gleich wieder ins Bett, weil er um 6Uhr wieder rausmusste. Nicht nur das man an solchen Tagen keine Zeit für anderes hat, ich stell mir das auch recht nervig vor. Das war eben im Einzelhandel und ich verstehe absolut nicht, wie das "normal" sein kann bzw. zustande kommt. Wenn Leute ausfallen, klar, aber sonst?

    "Wir sind vom Leben gezeichnet, in den buntesten Farben und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben."
    ~SDP~

  • Hallöchen,


    also bei mir war es auch so, daß der ganze Körperrytmus mit der Schichtarbeit durcheinander gekommen ist, eine Woche sehr zeitig (3.45 Uhr) aufstehen, die andere Woche erst kurz um Mitternacht schlafen gehen, aber noch vorher etwas essen. Echt super. Da kommt der ganze Körper durcheinander, und ich habe auch gewisse Schwierigkeiten gehabt, mich mancher Tage zu konzentieren und mir Dinge zu merken.


    Da ist eine normale Arbeitszeit von in der Früh bis am Nachmittag für mich eher besser, bzw. tut mir auch besser, auch mit all ihren Nachteilen. Denn es gibt nicht immer nur Vorteile. Die neue Arbeitszeit benötigt halt im Privatleben eine gewisse Umstellung, aber wenn man möchte, kann man alles schaffen.


    liebe Grüße


    Streamliner